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China Katana nicht gleich China Katana

Schmieden aus China haben nicht gerade einen guten Ruf. Das ist darauf zurück zu führen, dass es hunderte von Schmieden in China gibt aber nur ein kleiner Prozentsatz sein Handwerk versteht.
Dieser kleinere Teil der Schmieden produziert durchaus gute Klingen bis hin zu richtigen Meisterklingen.

Die Preise sind auch hier im Vergleich zu japanischen Katana sehr günstig aber doch teurer wie die meisten marktüberschwemmenden chinesischen Katana.
Die enormen Preisunterschiede zwischen Japan und China sind ganz einfach auf die Beschränkungen in Japan zurück zu führen. Eine Schmiede in Japan darf im Monat maximal 2 Katana schmieden. Des Weiteren muss jedes Katana registriert werden bevor es das Land verlässt. Diese Aspekte und die Lebenskosten die in Japan weitaus höher sind, sorgen für die ernormen  Preisunterschiede der Japanischen und Chinesischen Meisterklingen.

Man sollte auch nicht vergessen dass die Entwicklung zur Herstellung der japanischen Schwerter aus China stammt. Diese wurde während des Koreakrieges in Japan eingeführt.
Die Spitzenschmieden Chinas müssen sich absolut nicht hinter denen der Japaner verstecken. Allerdings der eigentliche Mythos Katana ist natürlich japanisch und besonders den antiken Klingen Japans vorbehalten.

Viele der chinesischen Schmieden die Ihr Handwerk nicht verstehen verkaufen Ihre billig produzierten Klingen mit falschen Angaben. Besonders die Faltungen, der Hamon, und die Rockwellhärte werden meist falsch angegeben.
Diese Katana werden als gehärtet mit z.B. 60HRC(Rockwellhärte) an der Schneide und 45HRC am Klingenrücken angegeben. Dies sind Sie meist aber leider nicht, sondern die Klingen wurden nicht zusätzlich gehärtet und besitzen entweder gar keinen Hamon oder der Hamon wurde einfach reingeschliffen.
Katana Schwerter ohne Zusatzhärtung z.B. Lehmhärtung, erreichen auch keine unterschiedlichen Klingenhärten wie 60HRC an der Klinge und 45HRC am Klingenrücken. Dies ist ohne zusätzliche Härtung nicht möglich. Selbst eine Klinge mit einem kompletten Härtegrad von 60HRC kann ohne zusätzliche Härtung kaum erreicht werden.

Bei vielen Katana ist durch die Angaben der Faltungen bereits erkennbar, dass es sich hierbei um einen Schwindel handelt. Es werden z.B. 14 Faltungen mit 8196Lagen angegeben, was aber absolut nicht möglich ist. Für die Faltungen der Stähle gibt es eine ganz einfache Berechnungen, die wie folgt lauten:

Wird bei einem gefalteten Schwert 1 Stahl verwendet ist diese wie folgt:
1 Stahl=  Faltung 1x (2Lagen) ,Faltung 2x (4Lagen) 3=8 , 4=16 , 5=32 ,6=64 ,7=128 ,8=256 ,9=512 ,10=1024 ,11=2048 Lagen ,12= 4096 ,13=8192 Lagen

Werden bei einem gefalteten Schwert 2 verschiedene Stähle verwendet ist diese wie folgt:
2 Stähle=  Faltung 1x (4Lagen) ,Faltung 2x (8Lagen) ,3=16 ,4=32 ,5=64 ,6=128, 7=256 ,8=512 ,9=1024 ,10=2048 ,11=4096 Lagen ,12=8192 Lagen

Man sollte auch nicht vergessen dass jeder Stahl auf die Lehmhärtung anders reagiert und somit dass Aussehen des entstandenen Hamon nicht nur in der Form variiert.

Eine recht günstige und trotzdem empfehlenswerte Klinge wäre die Variante mit Zusatzhärtung und durch Chemikalien hervorgerufenem Hamon.
Die gefalteten Klingen wirken im weicher gehärteten Bereich dunkler wie im Bereich der härteren Schneide. Solch ein Hamon sieht fast wie gemalt aus und ist nicht echt. Diese Klingen sind die schlechtere Variante des traditionell herauspolierten Hamon. Aber bereits gehärtet und absolut Schnitttesttauglich.

Bei den Tamahagane Katana Klingen zieht sich der Kreis um die chinesischen Meisterschmieden noch enger. Hier gibt es nur eine handvoll Schmieden in ganz China die denn begehrten japanischen Juwelenstahl verarbeiten können und dürfen.
Allein um den seltenen Stahl aus Japan nach China zu importieren wird eine Genehmigung benötigt die natürlich nicht jeder so einfach von den japanischen Behörden bekommt. Die Verarbeitung selbst ist weitaus komplizierter wie die der meisten Klingenstähle. Nicht umsonst wird Tamahagane als Juwelenstahl bezeichnet, den nur wirkliche Meisterschmiede fähig sind zu verarbeiten.